Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Links
   Fotoalbum Anna
Letztes Feedback

http://myblog.de/anni-in-spanien

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Ich merke immer mehr, was für krasse Geschichten hier passieren oder Menschen erlebt haben... da ist ein Ehepaar aus Ecuador, die seit 8 Jahren ihre Kinder nicht gesehen haben. Die Kinder leben noch in Ecuador und dürfen erst einreisen, wenn die Eltern die Papiere haben. Viele stehen kurz vor dem Abgeschoben werden... wie viel ein Papier doch demütigen kann...

14.2.09 11:07


19.1.09 23:17


Wie viele Jahre liefen wir dahin, danach sehnend jemand anderes zu sein oder einen anderen Ort zu erreichen. Wie viele Tage schwanden dahin im trüben Licht der Realität, sich lichtblickend das Leben buntzumalen? Wie viele Sekunden schmerzte unser Herz, fast zerbrechend unter der unendlichen Last, fast alles was Zu.Hause bedeutet, hinter sich zu lassen, und doch dahinzuschmelzen von dem spannend neuen? Wie oft sehnten wir uns nicht schon nach dem Liebsten, hörten wie er rief und konnten nur wie durch Glas seine Augen sehen? Wie oft bemühten wir uns, Gottes Nähe zu erfassen, spüren, erahnen, sehnsuchen, erlieben und dann... und dann... immer ein kleinen Schritt von ihm getrennt zu sein? "Wie konnte ich dich immer wieder um Kraft bitten, wenn du selbst als meine Stärke bei mir bist, wie um Liebe, wenn du selbst als die Liebe in mir wohnst?" Kein Schritt trennt mich. Keine Kluft ist mehr da. Und nun kann ich rennen, nicht gehetzt, sondern geliebt, nicht verfolgt, sondern nachfolgend, nicht verachtet, sondern erkannt an des Vaters Hand hinein ins Abenteuer - das Leben!

19.1.09 23:11


 

16.1.09 16:23


"Oder halten wir Menschen insgeheim doch für unterschiedlich wertvoll? Bono sagt in seinem Vorwort zu „Das Ende der Armut“ :Wir kämen „nie auf die Idee, ein solch alltägliches Massensterben [wie in Afrika] irgendwo anders auf der Erde hinzunehmen. Auf jeden Fall nicht in Nordamerika, nicht in Europa und auch nicht in Japan. Ein ganzer Kontinent, der in Flammen aufgeht? Würden wir wirklich in unserem Innersten glauben, ihr Leben – das Leben von afrikanischen Menschen – wäre genau so wertvoll, würdevoll, unantastbar wie unseres, dann würden wir alle mehr unternehmen, um das Feuer zu löschen.”

Zu Gott gehört auch immer das Prinzip Hoffnung. Fakt ist beispielsweise: Von der heutigen Nahrungsmittelproduktion könnte die doppelte Weltbevölkerung satt werden. Es gibt schon jetzt genug für alle! Es ist in unserer einen Welt nur ungleich verteilt. Shane Claiborne und Chris Haw haben das unbedingt empfehlenswerte Buch „Jesus For President - Politics for Ordinary Radicals“ geschrieben. Darin bezeichnen sie es als die „größte Sünde politischer Imagination“, einen Zustand zwar als böse, aber alternativlos zu charakterisieren. Denn es gibt Alternativen! Unsere Welt kann besser werden. Das haben unzählige Beispiele in der Weltgeschichte gezeigt – von der Sklavenabschaffung über das Ende der Apartheid bis zum Mauerfall und noch viel weiter.

Klar sind das alles ganz komplexe Zusammenhänge. Aber ich habe keine Lust mehr, ungerechte Zustände mit Komplexität zu entschuldigen - selbst, wenn ich als Naivling dastehe. Ich will nicht gleich die Lösung parat haben müssen, bevor ich sagen darf: Diese und jene Tatsachen sind unerträglich und schreien zum Himmel! Weil wir beauftragt sind von Gott, seine Welt zum Guten hin zu prägen, müssen wir wieder bereit sein, das ganz große Bild zu zeichnen, Hoffnung zu haben: Welche Probleme gibt es – in meiner Stadt, meinem Land und darüber hinaus? Was läuft gut? Wie sähe unsere Stadt aus, so wie Gott sie sich vorgestellt hat? Wie sieht jesusmäßiges Wirtschaften aus? Was haben wir, was können wir einsetzen? Welche Bündnisse können wir schließen? Unsere Gute Nachricht muss auf die Lebensbedingungen reagieren. Und wir müssen uns daran machen, eine konkrete Vision zu formulieren." 
(dran Artikel. Sehr sehr gut.) www.dran.de

Arbeite seit dieser Woche bei Mission Urbana. Ein Haus in Valencia, die Obdachlosen und hilfsbedürftigen das Nötigste zum Leben geben. Essen, Trinken, Kleidung und auch Dinge, die ihnen ihre Würde wiedergeben: Duschen, Rasieren, Haareschneiden und so ... Ich helfe in der Küche mit, Brote schmieren und sie danach verteilen, Lebensmittel verpacken... Die Arbeit ist sehr anstrengend aber sie erfüllt einen so unglaublich. Wirklich helfen zu können, so einfach, so praktisch und direkt. Ich habe beschlossen, dass ich in Deutschland auch Suppenküchen suchen möchte um zu helfen. Einfach ganz Jesusmäßig, demütig, Leid aushalten, und die Freude erfahren einfach da zu sein.

15.1.09 15:01


Guten Tag Guten Tag. Heute schreiben wir Sonntag, den 11. Januar des Jahres 2009. Silvester ist vorbei, Vorsätze beschlossen und trotzdem geht das Leben einfach weiter ohne ein bisschen mit dem Kopf zu nicken oder innezuhalten. Das ist manchmal schwer, weil man die Zeit nicht kontrollieren kann. Der Besuch meiner Familie war für mich so schön aber es ging so unglaublich schnell vorüber und ich frage mich, was ich wohl dir ganze Zeit gemacht habe.... Dann gibt es wiederum Tage, die schleichen. Sie ziehen sich wie Kaugummi...

Ich wünsche euch allen ein frohes Jahr 2009! Seid so fest gesegnet und umarmt von unserem so liebevollem Vater!!!

Alles Liebe, eure Anna

11.1.09 14:07


Mein Weihnachtsfest

Gestern war der Heilige Abend. Morgens haben wir erstmal ausgiebig gebruncht, so richtig mit Rührei und Krabben und so... Und dann sind wir abends mit den Gepperts zum Chinesen gegangen und hatten dort ein leckeres Essen. Hier ist alles irgendwie so ultra spät, wir waren erst um 21h beim Chinesen und sind um viertel nach 23h wieder bei den Gepperts angekommen. Dann war singen angesagt und Bibellesen und beten. Um halb 1 gab es dann die Bescherung...

Hier ist alles so anders und auch nicht so festlich wie in Deutschland. Aber es ist interessant zu sehen, wie andere Familien in einem anderen Land das so geliebte Weihnachten feiern.

Heute werden wir an den Strand spazieren und einen leckeren Kaffee trinken mit den Nicolaldes und abends mit Raclette weiterschlemmen. Ich hoffe, ihr habt/hattet ein gesegnetes Weihnachten!

Einen schönen Tag noch, eure Anna

25.12.08 11:03


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung